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Mitglieder der Volkssolidarität Blankenburg besuchen Landtag

Zu ihrer Überraschung mußten die Blankenburgerinnen und Blankenburger in der Landtagsdebatte zur Kenntnis nehmen, dass die gerechte Angleichung der Renten in Ostdeutschland wohl mindestens 25 Jahre dauert.

Die Mitglieder der Blankenburger Volkssolidarität mit den Landtagsmitgliedern Monika Hohmann (l.)und André Lüderitz (r.)

André Lüderitz hatte die Mitglieder der Blankenburger Volkssolidarität bei ihrem Sommerfest im Juli besucht und dort die Einladung zu einem Landtagsbesuch ausgesprochen.
Am 7. Oktober war es nun soweit: 47 Mitglieder des Verbandes nahmen die Einladung nach Magdeburg an. Nach der Busanreise folgten ein Rundgang durch das Landtagsgebäude, das Gespräch mit den LINKE-Abgeordneten André Lüderitz und Monika Hohmann sowie das gemeinsame Mittagessen in der Landtagskantine. 
Zum Besuch gehörte auch die Teilnahme an der Plenardebatte. Dort wurde gerade der Antrag der LINKEN "Gerechte Angleichung der Renten in Ostdeutschland" diskutiert. Die Begrüßung der Volkssolidaritätsmitglieder durch die Landtagspräsidentin erhöhte - kurzzeitig - die Aufmerksamkeit der Abgeordneten, sind doch die Blankenburger selbstredend Rentenexperten.
So entging dem Zuhörer nicht, dass zwar alle Parteien dafür waren, das faktische Unrecht nach über 20 Jahren nun endlich zu beseitigen. Dennoch lehnten SPD, CDU und die Grünen den Antrag ab. Es sei noch mehr Zeit erforderlich, um nicht altes durch neues Unrecht zu ersetzen, so die Redner gegen den LINKE-Antrag. Vielmehr setzten SPD und CDU einen eigenen Antrag durch, der vor allem von der Hoffnung auf den bald beginnenden Rentendialog von Bundesministerin von der Leyen lebt und weitere 5 Jahre vorsieht, um die Angleichung der Renten zu erreichen. „Dann sind wir immerhin im Jahr 25 nach dem Beitritt und das ist einfach nicht hinnehmbar.“, stellte die Sozialpolitikerin der LINKEN Sabine Dirlich fest, die den Ursprungsantrag eingebracht hatte.