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Fachtagung "Traumatisierte Mädchen und Jungen" in Halle

Bild vom Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe LSA e.V.

Das Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen- Anhalt e.V. lud am 21.11.2011 zur Fachtagung „ Traumatisierte Mädchen und Jungen- Geschlechtergerechter Blick in die Beratungslandschaft in Sachsen- Anhalt“ nach Halle ein. Die Landtagsabgeordnete Monika Hohmann(DIE LINKE) nahm die Einladung gern an. Bis April 2011 arbeitete sie selbst als Lehrerin  und verfügt somit über zahlreiche praktische Erfahrungen.

Im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA) reisten  102 Fachfrauen und Fachmänner der unterschiedlichsten Professionen aus ganz Sachsen-Anhalt an.

Schirmherr der Veranstaltung war Norbert Bischoff, Minister für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt. Mit seinen Grußworten eröffnete er die sehr gut vorbereitete und hoch spannende Fachtagung.

Die Inputreferate von Dr. Sabine Ahrens-Eipper (Praxis für Psychotherapie, Halle), Ilona Oesterhaus (Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt) und Dr. med. Daniel Clauß(Sozialmedizinische Ambulanz; Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Halle) stimmten aus unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Thema ein.  

Schlafprobleme, Essstörungen, AD(H)S, verschiedene Ängste, sozialer Rückzug, aggressives Verhalten, Übererregung und Gereiztheit können mögliche Folgen traumatischer  Situationen sein.

Wie kann traumatisierten Mädchen und Jungen geholfen werden? Wer sind AnsprechpartnerInnen und UnterstützerInnen direkt vor der Haustür? Welche regionalen Netzwerke bestehen und welcher Rolle kommt das Kinderschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt  dabei zu?

Auf die vielfältigen Möglichkeiten der Hilfen, aber auch auf fehlende Ressourcen, machte die Fachtagung aufmerksam.

Insgesamt kann eingeschätzt werden, dass diese Veranstaltung sehr anspruchsvoll war und eine breite fachliche Auseinandersetzung zum Themenkomplex bot.