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Opfer zur Geschichtsfälschung missbraucht

Wulf Gallert mit Mitgliedern der Landtagsfraktion und des Landesverbandes der LINKEN bei Gegenprotesten gegen den Neonaziaufmarsch in Halberstadt

Am 11. April 1945 wurde das KZ in Langenstein-Zwieberge nahe Halberstadt befreit. Ausgerechnet am 70. Jahrestag versuchten Neonazis in Halberstadt aufzumarschieren, um mit einem so genannten Trauermarsch die mehr als 2000 Opfer der Bombardierung Halberstadts am 8. April 1945 für ihre menschenverachtende Ideologie zu instrumentalisieren. Der Provokation der Neonazis stellten sich u.a. das Halberstädter Bürgerbündnis, der DGB, der Kirchenkreis Halberstadt, Bündnis 90/Die Grünen, die Grüne Jugend sowie die Linksjugend Sachsen-Anhalt entgegen. Unter die mehr als 400 Gegendemonstranten hatten sich auch unser Fraktionsvorsitzender Wulf Gallert und Monika Hohmann mit weiteren Mitglieder der Landtagsfraktion und des Landesverbandes der LINKEN gemischt: „Wer sich für Flüchtlinge einsetzt, ist Feindbild der Nazis. Aber diejenigen, die wir hier stehen, haben Recht. Die Nazis zerstören oder schänden die Gedenkorte, ihnen sind die Opfer des Krieges egal. Diese werden zur Geschichtsfälschung missbraucht“, so Wulf Galert.