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2022 Impressionen Sommertour Anhalt-Bitterfeld, Lutherstadt Wittenberg und Dessau-Roßlau

Köthen

Die Sommertour der „Regionalberatung“ "Anhalt" ist in Köthen mit der AWO gestartet. Die Köthener Tafel gewährte uns einen Einblick in ihre umfangreiche Arbeit. Kurz vor Öffnung der Ausgabe bildete sich bereits eine lange Schlange. Die Zahl der Hilfebedürftigen nimmt stetig zu. Knapp 1050 Menschen pro Woche müssen das Angebot der Köthener Tafel wahrnehmen.

Die #AWO #Schuldnerberatung in #Köthen hat viel zu tun. Menschen in verschiedenen Lebenslagen und jeden Alters kommen zur Beratung, weil sie hoch verschuldet sind. Wartezeiten auf einen Termin bis zu 4 Wochen sind mittlerweile keine Ausnahme mehr. Mit Sorge blickt das Team der #Beratungsstelle auf die steigenden #Energiekosten und den Herbst - viele Menschen werden dadurch in die #Schuldenfalle rutschen und ihre Wohnungen nicht mehr beheizen können.

Danach verschaffte uns die #DRK #Suchtberatung einen Überblick über die derzeitige Situation von #Drogen-und #Alkoholabhängigen im Bereich #Köthen und Umfeld. Viele Süchtige finden den Weg in die Beratungsstelle durch einen Auslöser und versuchen ihre Sucht in den Griff zu bekommen. Oft müssen sie einen geregelten Tagesablauf wieder erlernen. Psychologische Begleitung und Substitution helfen ihnen mit der chronischen Erkrankung leben zu können.

Zur letzte Station der heutigen Sommertour mit Abgeordneten der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt und mit Dietmar Bartsch aus dem Bundestag ging es zur Synagoge nach Gröbzig. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand deren Bildungs-und Vermittlungsarbeit.

AWO
Schuldnerberatung der AWO
Synagoge Gröbzig

Dessau-Roßlau

"Ein weiterer Tag der Sommertour mit meinen Kolleginnen aus der Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt, Monika Hohmann und Christina Buchheim liegt nun hinter uns. Am Vormittag gab es im Agrarbetrieb Dessau-Mildensee sehr aufschlussreiche Informationen, unter welchen nicht ganz konfliktfreien Bedingungen Klein-und Mittelstandsbetriebe in der Landwirtschaft um Ertrag in zweifacher Hinsicht zu kämpfen haben.

Nachmittag statteten wir dem Behindertenverband Dessau einen Besuch ab. Hier war die Familiensozialarbeit in der integrativen Kinderbetreuung ein Schwerpunkt des Gesprächs.

Großen Dank an die WahlkreismitarbeiterInnen und den Fraktionsvorsitzenden im Dessauer Stadtrat, Ralf Schönemann für die perfekte Planung." ... Andreas Henke

Lutherstadt Wittenberg und Bad Schmiedeberg

3. Tag der Sommertour: Beginnt mit einer Bürger*innensprechstunde auf dem Wittenberger Wochenmarkt.

Zur 2. Station ging es ins Freibad Trebitzund zu einem Gespräch mit der ältesten Bademeisterin Deutschlands, Frau Klapproth und der Ortsbürgermeisterin, Frau Reinhardt zur Situation der Bäder und Schwimmmeister*innen in Sachsen-Anhalt.

Die 3. Station war ein Gespräch mit dem, Vereinsvorsitzenden Andreas Hotek, SV Grün-Weiß 90 Pretzsch über die Sportstättenförderung und -sanierung in Sachsen-Anhalt.

Wochenmarkt Arsenal Lutherstadt Wittenberg
Freibad Trebitz
SG Grün-Weiß 90 Pretzsch
Andreas Henke

Anhalt-Bitterfeld

Fraktion DIE LINKE im Landtag von Sachsen-Anhalt:

Tag 4 der Sommertour liegt nun auch hinter uns. Wieder sehr aufschlussreiche und interessante Gespräche erlebt - bei der Präsentation der Entwicklungs - und Wirschaftsförderungsgesellschaft Anhalt-Bitterfeld mit ihren Projektideen zur Gestaltung des Strukturwandels, bei der Vorstellung des Diakonievereins Bitterfeld/Wolfen/Gräfenhainichen mit seinen Geschäftsbereichen und der Werkstatt und im Schülerlabor des Technologie- und Gründerzentrums Bitterfeld-Wolfen mit den anschaulichen und experimentellen Möglichkeiten, Schülerinnen und Schülern die Naturwissenschaften, insbesondere die Chemie, näher zu bringen. Vielen Dank an die sehr engagierten und fachkundigen Gesprächspartner!" 

Zerbst/Anhalt

Der letzte Tag der gemeinsamen Sommertour findet in #Zerbst statt. Mit dem Zerbster Bürgermeister Andreas Dittmann tauschten sich Christina Buchheim und Monika Hohmann über die ärztliche Versorgung und Kinderbetreuung in der Einheitsgemeinde aus.

Danach kamen wir mit den Wohungsgesellschaften/-genossenschaften aus Zerbst, Bitterfeld, Dessau-Roßlau und Wittenberg über die dramatischen Entwicklungen der Energiekosten ins Gespräch.