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Warnstreiks im Harzkreis: LINKE solidarisch mit Streikenden

Harzkreis. Im Rahmen der aktuellen Tarifverhandlungen in der Metall- und Elektroindustrie beteiligten sich am 1. Februar bundesweit zehntausende Metaller an Warnstreiks, zu dem die Gewerkschaft IG Metall aufgerufen hatte. Auch im Harzkreis beteiligten sich am 1. Februar hunderte Beschäftigte an den Warnstreiks, unter anderem an den Unternehmensstandorten von Nemak und KSM Castings in Wernigerode.

 

Dazu erklären die Harzer LINKE-Kreisvorsitzende Evelyn Edler und LINKE-Landtagsmitglied Monika Hohmann: „Die Harzer Linkspartei erklärt sich solidarisch mit den streikenden Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie. Die Beteiligung und die kämpferische Stimmung auch an Betrieben im Harzkreis ist eine klare Ansage an die Arbeitgeberseite. Die Beschäftigten sind entschlossen und wollen endlich von der guten wirtschaftlichen Lage profitieren. Die Forderungen der Gewerkschaft sind angemessen. Die Hauptforderungen der IG Metall umfassen u.a. sechs Prozent mehr Lohn, ein Anspruch auf zeitweise Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden und ein Teillohnausgleich für Beschäftigte, die ihre Arbeitszeit verringern und Kinder betreuen, Familienangehörige pflegen oder im Schichtdienst arbeiten.“

 

Die Harzer Linkspolitikerinnen Edler und Hohmann betonen, dass für viele Beschäftigte zu guter Arbeit sowohl angemessene Lohnsteigerungen als auch Entlastungen bei der Arbeitszeit gehören. „Der Mensch lebt nicht nur um zu arbeiten, deshalb unterstützen wir als Harzer LINKE, dass endlich wieder über eine Verkürzung statt über die Verlängerung der Wochen- und Lebensarbeitszeit gestritten wird“, erklären Edler und Hohmann abschließend