Diese Website verwendet Cookies. Warum wir Cookies einsetzen und wie Sie diese deaktivieren können, erfahren Sie unter Datenschutz.
Zum Hauptinhalt springen
FOTO: Monika Hohmann, Evelyn Edler und Andreas Henke (v.l.) gehörten im Harzkreis zu den Erstunterzeichnern des Volksbegehrens gegen den Lehrermangel an den Schulen in Sachsen-Anhalt. Auch ohne Erreichen des Quorums von landesweit 164.000 Unterschriften setzen die Unterstützer auf Verbesserungen in der Bildungspolitik. Foto: M. Korwitz

Dank an Unterstützer im Harz - Bessere Bildung bleibt weiter das Ziel

Harzkreis. Das Bündnis „Den Mangel beenden – Unseren Kindern Zukunft geben!“ dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern in Sachsen-Anhalt und im Harzkreis, die sich in den zurückliegenden Monaten mit ihrer Unterschrift am Volksbegehren gegen den landesweiten Lehrermangel beteiligt haben.

„Auch wenn die notwendige Zahl an Unterschriften durch die äußerst widrigen Umstände der Corona-Pandemie, die mit Kontakt- und Veranstaltungsbeschränkungen einherging , nicht erreicht werden konnte, sehen die Harzer LINKE-Landtagsabgeordnete Monika Hohmann und die Harzer Kreisvorsitzende der LINKEN, Evelyn Edler, das Engagement der zurückliegenden Monate als wichtige Zwischenetappe für eine bessere Bildungspolitik in Sachsen-Anhalt.

„Das Bündnis aus Eltern, Schülern, Lehrkräften, Gewerkschaften, Vereinen, Verbänden und der LINKEN haben mit den fast 77.000 eingereichten Unterschriften aus ganz Sachsen-Anhalt ein deutliches Zeichen gegen den dramatischen Lehrermangel und hohen Unterrichtsausfall gesetzt“, zeigen sich Hohmann und Edler überzeugt.

„Die bisherige Bildungspolitik des Landes, die mit einer willkürlichen Absenkung des Lehrkräftebedarfs und des Unterrichtsangebots, der Weigerung, im Landeshaushalt Geld zur Verfügung zu stellen, um dauerhaft an allen Schulen Schulsozialarbeiter einzusetzen, der Weigerung, die Empfehlungen der Expertenkommission zur Bestimmung des Lehrkräftebedarfs für den Ausbau der Lehramtsausbildung an den beiden Universitäten des Landes umzusetzen und der Weigerung, die Lehrkräfte an Grundschulen so zu bezahlen, wie an den anderen Schulformen, einhergeht, muss künftig der Vergangenheit angehören“, fordern die Harzer Linkspolitikerinnen.

„Die Familien in unseren Harzer Dörfern und Städten fordern zu Recht eine wohnortnahe Schulversorgung. Ohne eine deutliche Kehrtwende in der Bildungspolitik laufen immer mehr Schulen Gefahr, auf Grund des Lehrermangels geschlossen zu werden“, warnen Hohmann und Edler und bekräftigen die Forderung nach einer Verbesserung der Unterrichtsversorgung und der Personalausstattung an den Schulen im Land. Dafür werde sich die Linksfraktion im Magdeburger Landtag weiterhin mit allen geeigneten Mitteln einsetzen.