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Armutsrisiko Nr. 1: Jung, Frau, alleinerziehend

Monika Hohmann und Eva von Angern stellten die Ergebnisse der Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt vor

Monika Hohmann und Eva von Angern stellten die Ergebnisse der Große Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt vor

2015 galten 82.252 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Sachsen-Anhalt als armutsgefährdet. Kinderarmut bedeutet hierzulande selten Hunger und Obdachlosigkeit, vielmehr, dass die Teilhabe der Kinder an üblichen relevanten Lebensbereichen nicht oder nur eingeschränkt gewährleistet werden kann. Diesen Aspekt haben wir mit einer Großen Anfrage an die Landesregierung zur Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen in Sachsen-Anhalt versucht, analytisch zu schärfen. Gleichzeitig geht es darum, politische Lösungsansätze und Interventionsmöglichkeiten aus den Daten zu ziehen. Für uns lassen die Antworten der Landesregierung und deren Maßnahmen gegen Kinderarmut noch deutlich zu wünschen übrig. Wir bleiben am Thema dran, etwa mit unserem Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut und der Mitarbeit im Netzwerk gegen Kinderarmut. Zudem fordern wir die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine Erhöhung des Kindergeldes und eine Kindergrundsicherung einzusetzen. Es bleibt dabei: Kinderarmut in Sachsen-Anhalt und Deutschland ist ein Armutszeugnis. Wie wir wirksam dagegen vorgehen, entscheidet mit über die Zukunft unserer Gesellschaft.

Große Anfrage und Antwort der Landesregierung

Antrag zur Bekämpfung von Kinderarmut

Pressemeldung