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v.l.n.r. MdL Monika Hohmann, Käthe Sasso und Dr. Ludwig Einicke

Monika Hohmann

Zeitzeugin Käthe Sasso zu Gast in Langenstein-Zwieberge

Frau Sasso (rechts) mit Margarete Benedics ( Lehrerin für Deutsch und Geschichte sowie ehrenamtliche Gedenkstättenpädagogin aus Linz)

Am 25.02.2012 besuchte die Zeitzeugin Käthe Sasso auf Einladung des Deutschen Mauthausen Komitees Ost und der Rosa Luxemburg Stiftung die Mahn- und Gedenkstätte des KZ Langenstein-Zwieberge.

Am 25.02.2012 besuchte die Zeitzeugin Käthe Sasso auf Einladung des Deutschen Mauthausen Komitees Ost und der Rosa Luxemburg Stiftung die Mahn- und Gedenkstätte des KZ Langenstein-Zwieberge. An dieser Veranstaltung nahmen ebenfalls die Landtagsabgeordnete Monika Hohmann und weitere Mitglieder des Kreisverbandes Harz der Partei DIE LINKE teil.

Frau Sasso ist eine Überblende des KZ Ravensbrück. Sie kämpfte bereits in jungen Jahren gegen das Naziregime und musste die verbrecherischen Taten der Nazidiktatur miterleben. Nach der Inhaftierung  im Jahre 1941, im Alter von gerade einmal 16 Jahren, verbrachte sie mehrere Wochen in Wiener Gefängnissen. Nach ihrer Verurteilung wegen Hochverrats kam sie im Jahre 1944 in das KZ Ravensbrück. (Mehr über Käthe Sasso lesen Sie hier)

"Katharina Sasso ist eine der letzten Zeitzeuginnen aus dem Konzentrationslager Ravensbrück. Sie bringt ihre Erfahrungen und ihr Wissen aus dieser Zeit regelmäßig bei Vorträgen an Universitäten und Schulen ein. Ein Film und viele Auftritte in der Öffentlichkeit dokumentieren diesen unermüdlichen Einsatz", so der österreichische Staatssekretär Ostermayer am 12.Oktober 2011 bei der Verleihung des "Goldenen Verdienstzeichens" der Republik Österreich an Käthe Sasso im Bundeskanzleramt. 

Nach einem Rundgang durch die Mahn- und Gedenkstätte erzählte Frau Sasso aus ihrer Zeit im Widerstand und berichtete von den begangenen Gräueltaten am Wiener Landgericht. Dieses war berüchtigt für hunderte von Hinrichtungen. Die weiteren Einblicke, die Frau Sasso aus ihrem Leben aufzeigte, erzeugten bei den Zuhörern tiefe Betroffenheit und emotionale Anteilnahme. 

Mit ihrem Appell, dass "nie wieder Krieg sein darf", beendete Frau Sasso ihren Besuch im Harzkreis. Bevor sie ihre Heimreise antrat, lobte sie die Mitarbeiterinnen für ihre liebevolle Pflege der Gedenkstätte.

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