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Der Vorsitzende der Europäischen Linkspartei, Dr. Gregor Gysi, warb auf einer Kundgebung vor hunderten Teilnehmern aus dem Harz für die Bundestagskandidatin Evelyn Edler.

DIE LINKE macht Spaß

Harzkreis/Salzlandkreis. Prominente Unterstützung aus der Bundespolitik erhielt die Harzer Bundestagskandidatin der Linkspartei, Evelyn Edler, dieser Tage von keinem geringeren als von Dr. Gregor Gysi. Der Berliner Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Europäischen Linkspartei machte auf dem Weg zum Bundesparteitag in Hannover für einige Stunden im Harzkreis Station und warb auf einer Kundgebung in Quedlinburg vor hunderten Zuhörern für die 36-jährige Wernigeröderin, die in den zum Bundestagswahlkreis 68 „Harz“ gehörenden Altkreisen Aschersleben, Halberstadt, Quedlinburg und Wernigerode um das Direktmandat zur Bundestagswahl am 24. September kämpft.

Knapp einhundert Tage vor dem Urnengang hatten der LINKE-Kreisverband Harz, Landtagsmitglied Monika Hohmann und Evelyn Edler die Einwohner der Harzregion zu einem bunten Wahlkampfauftakt mit Kinderfest, Musik und politischer Kundgebung eingeladen. Bei sommerlichem Wetter und strahlenden Sonnenschein gingen Edler und Gysi mit der Politik der aktuellen Bundesregierung hart ins Gericht und warben in ihren Reden für einen grundlegenden Politikwechsel und die Wiederherstellung des Sozialstaats. Unter starkem Beifall der Zuhörer kritisierte Gysi die Amerikahörigkeit der übrigen Parteien und sprach sich für eine Politik der Entspannung und des Friedens mit Russland aus. Edler thematisierte ihrerseits die unerträglich hohe Kinderarmut, die ansteigende prekäre Beschäftigung zu Niedriglöhnen und die sich ausweitende Altersarmut in der Harzregion.

Gysi rief die Menschen auf, am 24. September von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und warb dafür, mit beiden Stimmen Evelyn Edler und die Linkspartei zu unterstützen. „Die Menschen im Harz brauchen im Bundestag endlich wieder eine starke Stimme für mehr soziale Gerechtigkeit, die sich für die Beendigung der Benachteiligung Ostdeutschlands und für Frieden und Abrüstung einsetzt.“ Mit der bisherigen Harzer CDU-Bundestagsabgeordneten ginge das jedenfalls nicht, da diese in den vergangenen acht Jahren jedem Bundeswehreinsatz zugestimmt habe.