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Bürgernahe Sommertour der Harzer LINKEN mit Gesprächen auf den Wochenmärkten in Hasselfelde und Benneckenstein: (v.l.n.r.) Oberharzstadträte Christel Liebetruth und Volker Hedderich, Landtagsmitglied Monika Hohmann, Bundestagskandidatin Evelyn Edler und Kreistagsmitglied André Lüderitz.

Bürgeranliegen standen im Zentrum der Bürgergespräche in Hasselfelde und Benneckenstein

Oberharz. Sich Zeit nehmen, den Menschen zuhören, auf ihre Anliegen und Sorgen eingehen, dass stand im Mittelpunkt der Bürgergespräche im Oberharz, zu denen die Harzer Bundestagskandidatin der LINKEN, Evelyn Edler, dieser Tage einlud. Gemeinsam mit Landtagsmitglied Monika Hohmann, den Oberharzstadträten Christel Liebetruth und Volker Hedderich und Kreistagsmitglied André Lüderitz stand die LINKE-Kandidatin auf den Wochenmärkten von Hasselfelde und Benneckenstein den Einwohnern Rede und Antwort und warb für das Wahlprogramm ihrer Partei zur Bundestagswahl.

 

Die Gespräche waren geprägt durch offene Worte, fasst Edler die Stimmung an den Infoständen zusammen. „Eines wurde dabei erneut deutlich, die Menschen sind der Stippvisiten von Ministern überdrüssig, die in schwarzen Limousinen mit Abgeordneten der Regierungsparteien im Schlepptau bürgerfern durch die Region eilen und die wirklichen Alltagssorgen der Menschen kaum wahrnehmen.“

 

So brennen den Oberharzern die unzureichende kommunale Finanzausstattung, der hohe Sanierungsstau bei kommunalen Straßen, Brücken und öffentlichen Einrichtungen unter den Nägeln. Exemplarisch dafür stehe das Ringen um eine finanzielle Absicherung der notwendigen Sanierung des Benneckensteiner Harzbades. Edler sieht sich daher in ihrer Forderung nach einer stärkeren Förderung des ländlichen Raums in Ostdeutschland bestätigt. „Für Steuergeschenke an Konzerne und Superreiche, für Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Rüstung sind Milliarden da, während in vielen Gemeinden seit Jahren der Rotstift regiert. Ich will mich nicht damit abfinden, dass das Land immer weiter in wachsende Großstadtregionen und in schrumpfende ländliche Regionen gespalten werde. Hier müsse politisch dringend gegensteuert werden, erklärt Edler abschließend.